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Zuckerfrei Leben: So haltet ihr es durch!

Zuckerfrei Leben: So haltet ihr es durch!

Für Johanna ist ein zuckerfreies Leben schon zum Alltag geworden. Bei mir sieht das leider etwas anders aus: Obwohl ich seit Johanna und ich das Projekt Cut the Candy gestartet haben, sehr viel mehr auf den Zuckergehalt in meinen Lebensmitteln achte, liegt mein Zuckerkonsum immer noch über den von der Weltgesundheitsorganisation empfohlenen 25 g pro Tag. Klar, es ist nicht mehr so viel wie vor Cut the Candy, aber immer noch kein zuckerfreies Leben. Deswegen baue ich mir immer wieder zuckerfreie Phasen in mein Leben ein. Johanna und ich haben mal gesammelt, wie wir es schaffen den Alltag ohne Zucker zu meistern und dabei sind fünf top Tipps herausgekommen. Die lest ihr hier:

1. Gehe niemals hungrig Einkaufen!

Vielleicht kennt ihr den Spruch: Sorry for what I said when I was hungry. Tja, das Selbe gilt für’s Einkaufen. Wenn ich abends nach der Arbeit mit knurrendem Magen in den Supermarkt springe, kann man sicher sein, dass nichts Gesundes dabei raus kommt. Viel eher gehe ich mit einer Tüte Tiefkühl-Pommes und einem Familienbecher veganem Eis nach Hause, als dass ich zu Salat und Tofu greife. Da ist es doch besser, wenn man vor dem Einkaufen noch einmal ein paar Nüsse snackt, damit man sich im Supermarkt konzentrieren kann. Wenn das nichts hilft und ihr wisst, dass ihr doch gleich hungrig zwischen den Regalen stehen werdet, dann hilft mir ein klarer Einkaufszettel weiter. Was nicht drauf steht, wird auch nicht gekauft. Auch nichts an der Quengelkasse.

2. Vermeidet Situation in denen ihr schwach werden könntet

Das heißt nicht, schließt euch Zuhause mit Gemüse ein, sondern nur, dass ihr unnötige Versuchungen vermeidet. Vielleicht schenkt ihr der Freundin in eurer zuckerfreien Zeit lieber einen Blumenstrauß, als ihr einen Schokoladenkuchen mit flüssigem Kern zu backen. Ihr müsst euch das Leben ja nicht unnötig schwer zu machen. Wenn eure Freunde wissen, dass ihr gerade auf Zucker verzichtet, werden sie es sicherlich auch verzeihen und wenn ihr euch nicht beherrschen könnt, dann findet ihr auf unserem Blog viele leckere Rezepte für zuckerfreie Desserts und zuckerfreies Gebäck.

3. Macht euch klar, wo eure Lust auf Süßes herkommt

Mir geht es oft abends vorm Fernseher so oder wenn ich einen besonders schlechten Tag hatte. Da kommt sie, die Lust auf Süßes und krallt sich an mir fest. Aber wenn ich dann in mich rein höre, merke ich oft das es Gewohnheit, Frust oder schlicht Durst ist, was mir den Heißhunger schenkt. Wie sagt man so schön: Einsicht ist der erste Weg zur Besserung. Also hört beim nächsten Naschanfall doch auch mal in euch rein: Woran liegt es gerade, dass ich was Süßes essen möchte? Und dann natürlich die Gegenfrage, was kann ich tun damit es besser wird. Bei Durst ist die Antwort ganz klar. Wenn ihr wie ich Emotionsesser seid, empfehle ich euch stattdessen gesunde Snacks. Habe ich Lust auf Schokolade esse ich manchmal einfach zuckerfreien Sojajoghurt mit etwas Rohkakao, das ist unglaublich lecker. Oder ich snacke vor dem Fernseher ein paar Nüsse oder einen Apfel statt Chips und Weingummi.

4. Such dir passende Alternativen

Wahrscheinlich kann jeder von uns auf irgendetwas in seiner Ernährung nicht verzichten. Für mich sind es Getränke mit Geschmack, für euch ist es vielleicht der Schokoaufstrich. Wenn man das schon weiß, ist es viel leichter sich gute Alternativen zu suchen, damit man durch den Verzicht nicht ins Straucheln kommt. Ich mache mir zum Beispiel Eistee selber, den ich dann trinken kann. Auch ein Rezept für zuckerfreie Schokocreme findet ihr auf unserem Blog. Was immer eure größte Schwäche ist, ich bin sicher man kann sie durch eine gesunde, zuckerfreie Variante ersetzen und wenn ihr euch dann eine Portion davon genehmigt, ist die Befriedigung doppelt so groß.

5. Schaff dir Verbindlichkeiten

Was ich mit diesem hochtrabenden Punkt sagen will ist: Schrei es in die Welt hinaus! Erzähle so vielen Menschen wie es nur geht davon, dass du keinen Zucker isst. Klar, einige werden dich komisch angucken, aber viele werden begeistert sein und teilweise vielleicht sogar ein bisschen ehrfürchtig. Darum geht es aber nicht, sondern darum, dass deine Kollegen bestimmt die Stirn runzeln werden, wenn du in der Kaffeepause nach den Keksen greifst. Vielleicht schnappt dein Partner dir auch die Schokoladentafel vor der Nase weg und sagt dir, dass du das nicht isst. Du siehst also, je mehr Leute davon wissen, desto größer ist die Hemmung mal vor ihren Augen eine Ausnahme zu machen. Meine Kollegen kommen ständig in mein Büro um zu verkünden, dass Kuchen in der Teeküche steht. Wenn sie mich dann ansehen, sagen sie meistens: “Ach ne, für dich nicht. Du isst ja kein Zucker.” Dann zu sagen, doch das tue ich, wenn ich mal wieder darauf verzichten möchte, ist gar nicht so leicht.

 

Ich hoffe unsere Punkte helfen euch weiter. Wenn ihr noch mehr Tipps habt, lasst uns gern einen Kommentar da.

Eure Aline

 

 

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